Update

Wie ihr ja sicherlich gemerkt habt, bin ich im Moment nicht soviel am Schreiben. Das hat mehrere Gründe:

  • das Wetter ist im Moment einfach schön und man muss rausgehen, wenn es geht.
  • ich habe angefangen mich zu bewerben.
  • Herr Mupf und ich machen am Abend etwas mehr zusammen.
  • ich brauche eine Kreativpause.

Jetzt noch mal die Gründe ein bisschen aufdröseln.
Dadurch dass das Wetter so schön ist, habe ich mich entschlossen ein Fahrrad zu kaufen. Spätz kann ja schon längere Zeit sitzen und ich brauch etwas Bewegung.
Meine Mutter erzählte mir von den ebay Kleinanzeigen, ein mir bisher völlig unbekanntes Konzept. Denn in den Niederlanden gibt es kein ebay.
Also hab ich ein 24″ Jugendrad gekauft (ich bin sehr klein) und einen Römer Jockey-Fahrradsitz für Minimupf (Fotos kommen demnächst).
Und wie Herr Mupfens Vater mir schon versichert hat, bin ich handwerklich zumindest nicht auf den Kopf gefallen. Deshalb habe ich das Rad auch komplett selber wieder fit gemacht und den Sitz selbst montiert (Herr Mupf hat rigoros getestet, ob er echt hält). Spätz liebt Radfahren und ich sowieso.
Als wir noch in Holland wohnten bin ich wirklich jeden Tag für ein Jahr mit dem Drahtesel zur 8 km entfernten Arbeit gefahren und abends wieder zurück. Bei Wind und Wetter, ausgerüstet mit Regenhose und Regenschutz für meinen Rucksack und mich.

Der nächste Grund ist das Bewerben. In weiser Voraussicht habe ich bereits letztes Jahr meinen Lebenslauf ins Deutsche übersetzt und habe ihn jetzt noch ein bisschen angepasst. Bis jetzt war ich immer vom Erfolg verwöhnt was meine Bewerbungen angingen.
Tja, diesmal war es wohl nicht so. Kennt ihr das, wenn eine Firma die Stelle nur pro forma öffentlich ausschreibt? Und sie eigentlich schon intern besetzt hat? Ja, genau. So ein Mist. Ich hatte mich schon im Unternehmen gesehen. Ganz sicher, dass die Stelle nur für mich ausgeschrieben war. Und dann *bam* abgelehnt.
Ich brauchte danach doch einige Tage um mich wieder zu finden. Irgendjemand da draussen wird meine Stelle schon haben und ich hab jetzt keine Eile.

Herr Mupf und ich machen jetzt wieder Wii Fit. Das macht Spass und man ist nicht vom Wetter abhängig.

Im Moment ist mein Kopf so voll mit Dingen, die nicht in den Blog gehören, dass mir die lustigen und kreativen Ideen nicht in den Sinn kommen. Obwohl ich weiblichen Geschlechts bin, kann ich nicht multitasken. Entweder ich mache eine Sache richtig oder ich krieg beide Sachen nur ganz schlecht hin. Ich finde, dass man sich auf eine Aufgabe konzentrieren muss, sonst ists Schmu.

Und ihr fragt euch sicher was der Spätz wieder so macht. Im Moment schläft er wenigstens in der Nacht einigermassen gut *toitoitoi*. Nur tagsüber ist es ein Geschäft. Heute ist er mir dann vor Erschöpfung auf dem Rad eingeschlafen. Da war er dann schon 5 Stunden wach. Eine sehr lange Zeit für ihn.
Er ist leider im Moment etwas unausgeglichen tagsüber, allerdings kommt das wahrscheinlich durch den Schlafmangel.
Ausserdem ist er super grantig, dass er nicht alleine laufen kann. Zur Zeit versuche ich ihm wenig zu helfen. Normalerweise habe ich ihm immer meine Hand angeboten zum Laufen.
Es werden immer mehr Lall-Laute. Dada, Mamamaimai, Bababobebo, Guiguigagagui, um nur mal eine kleine Auswahl zu nennen. Und auch auf dem Gebärdengebiet wird er immer besser. Da überraschte er die Familie am Wochenende mit Winken und Zeigen. Für mich hat es den Anschein, dass er immer mehr und genauer kommuniziert. Deshalb haben wir neue Gebärden aufgenommen in unseren täglichen Sprachgebrauch:

  • Reiswaffel (cracker)
  • Zwieback (cookie)
  • Hirsekringel (da haben wir unser eigenes Zeichen erfunden)

So, das war’s von uns zur Zeit.

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Der Frühling, der Frühling steckt seine Nase raus!

Im Moment ist es etwas ruhig auf dem Blog und das bleibt auch noch ein Weilchen so, denn es gibt gerade eine Menge zu tun.

Die Frühlingsbilder, die ich letztens gemacht habe, möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten. Wahnsinn, es ist als wäre es schon einen Monat später.

Das sind alle blühenden Gewächse, die ich in unserer Nachbarschaft entdecken konnte:

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Bald schreibe ich meine Artikelreihe fertig. Versprochen!

Video der Woche: Marshmallow Test

Vielleicht habt ihr ihn schon einmal gesehen: Den Marshmallow-Test. Der Versuchsaufbau ist immer ungefähr gleich:

4-jährige Kinder, die keinen Hunger haben, werden in einen Raum gesetzt, in dem ausser einem Tisch und einem Stuhl kaum etwas steht. Vor ihnen steht eine Süssigkeit, die sie sich selbst ausgesucht haben.
Der Versuchsleiter erklärt den Kindern die Spielregeln. Sie dürfen die Süssigkeit sofort essen. Wenn sie aber mit dem Verzehr warten, bis der Versuchsleiter von selbst wieder zurückkommt, bekommen sie einen zweiten Marshmallow und dürfen beide sofort essen. Die Dauer, die der Versuchsleiter weggeht, ist verschieden und dauert bis zu 15 Minuten.

Der österreichisch-amerikanische Psychologe Walter Mischel fand heraus, dass zwei von drei Kindern die Süssigkeit essen, bevor der Versuchsleiter zurückkehrt. Man sieht den Kindern im Video auch an, dass es ihnen fürchterlich schwer fällt.

Als Walter Mischel die Kinder etwa 15 Jahre später wieder aufsuchte und zu ihrem Leben befragte, stellte er erstaunlicherweise fest, dass alle (100%) der Kinder, die auf eine Verdoppelung der Süssigkeit gewartet hatten, gute Noten hatten, einen stabilen Freundeskreis und ihren Collegeabschluss machten.

Die Kinder, die eine sofortige Belohnung brauchten, waren dementsprechend schlechter in der Schule und hatten auch weniger Erfolg im Beruf.

Das Prinzip der „instant gratification“ beschäftigt mich im Moment sehr. Wie kann man seinem Kind beibringen, dass nicht alles sofort belohnt werden muss. Wenn man wartet, kann die Belohnung viel grösser ausfallen. Natürlich muss man das selbst vorleben können.
Mir fällt es nur leider auch schwer zu sagen: Nein, ich esse diese Schokolade/Kuchen nicht, denn ich will im Sommer eine gute Figur haben.

Nach einiger Recherche habe ich nur gefunden, warum es so schwer fällt die sofortige Belohnung auszuschlagen und zu warten. Denn wer wartet, muss sich ein Ziel vor Augen setzen. Dieses liegt allerdings in der Zukunft und ist deshalb schwammig und nicht klar zu sehen. Die Belohnung liegt direkt vor einem und ist sehr präsent.
Wer sich also sehr genau ausmalt, wie die Zukunft aussehen kann, hat bessere Chancen auf Erfolg.

Quellenangaben:

http://www.scientificamerican.com/article/how-to-avoid-the-temptations-of-immediate-gratification/

http://en.wikipedia.org/wiki/Marshmallow_test

Huiiii, Woooosh, Peng. Huiiii, Woooosh, Peng!

Hui, Woosh, Peng: Genauso hört sich das im Moment an, wenn der Minimupf mit dem Lauflernwagen durch das Wohnzimmer rast.

Wir haben extra alle Möbel an die Seite gestellt, damit er soviel Platz wie möglich hat. Von 6 Uhr abends bis um 9 Uhr abends hat er auch fast nichts anderes gemacht, als zu schieben, zu warten bis jemand ihm den Wagen umdreht und dann wieder zu schieben. So begeistert von einem Spielzeug habe ich ihn selten erlebt.

Die Räder an dem Wagen kann man vorne so einstellen, dass sie schwer laufen. Das haben wir auch gemacht, denn sonst fällt er einfach zu oft hin. Als wir im Laden standen und uns die verschiedenen Wägelchen angeschaut haben, war Spätz nicht zu halten. Alles musste ausprobiert werden, wir waren mal kurzzeitig vergessen. Aus drei verschiedenen konnten wir auswählen, wobei einer teurer als der andere war.

Ich habe mich nachdem ich den Minimupf etwas beobachtet habe, entschieden, dass er den einfachsten haben soll. Eine Art Puppenwagen. Kein Schnickschnack, der ihn ablenken könnte. Auch Herr Mupf fand, dass er sich zu leicht ablenken lässt von all den Glitzersteinen an den anderen Wägen.

Der Wagen ist sehr stabil und man kann vorne eine Puppe oder wahlweise einen Teddy reinsetzen. Ausserdem bietet der Wagen auch noch Platz für Spielsachen, die durch die Gegend gefahren werden wollen.

Ich hätte mir gewünscht, dass an dem Ding vorne noch eine Polsterung dran ist, damit die Möbel nicht leiden. Mal schauen, ob ich das einfach selber mal dran bastel.

Leider bin ich mir nicht sicher, ob Minimupf dadurch schlechter laufen lernt, als wenn er den Wagen nicht hat. Dazu konnte ich keine befriedigende Beweislage finden. Wer da einen fundierten Bericht hat, kann mir in den Kommentaren was hinterlassen.

Lauflernwagen macht Peng

Lauflernwagen macht Peng

Fazit: 5 von 5 Sternen

Vorhang auf!

Wir machen mit bei der Blogparade der kleinstadtprinzessin, die uns einen Blick hinter die Kulissen gewährt.
Da ich sowieso demnächst einen Post machen wollte, indem ich euch den überaus „spannenden“ Arbeitsplatz der Mupfens präsentiere, nutze ich die Gunst der Stunde und geselle mich hinzu.

1. Der Arbeitsplatz:
Mit dem Fenster im Rücken, aber mit Blick auf mein Geburtstagsgeschenk von Ari Nahor. Das Bild ist aus der Reihe Blumen und hier leider nur abgeschnitten zu sehen.
Zu sehen ist Herrn Mupfens Laptop, den ich ihm in einem langwierigen und schleichenden Prozess abgemupft* habe. Zusammen mit meinem Headset, dass keine Kabel hat, weil laut Herrn Mupf macht man das so.

Im Hintergrund sieht man noch den Laptop meines Bruders, der im Moment zu Besuch ist.

Der Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz

2. Rechercheblog-Block

Was ist ein wissenschaftlich angehauchter Blog ohne Recherche? Eine ordentliche investigative Arbeit muss schon sein. Hier schreibe ich die Paper raus und mache mir Notizen. Gemischt in englisch und deutsch. Wahrscheinlich verstehe nur ich was da steht.
Die passende Literatur darf natürlich auch nicht fehlen. Und ein bisschen Nervennahrung aus Nüssen und Äpfeln.

Rechercheblock

Rechercheblock

3. Maus und Notfallnotizen

Mir fällt ganz schnell etwas ein, das ich in den Blog schreiben könnte, dann kommt es in den blauen Block. Hier schreibe ich die Ideen rein, die ich dann zu einem passenden Zeitpunkt verwenden möchte.
Der Wechsel zwischen: „Oh Mist, ich muss noch einen Artikel für meinen Blog zimmern.“ und „Ach was, gechillt, ich hab meinen Eintrag bereits vor drei Tagen auf die Planungstaste gelegt“ hält sich hier sehr die Waage.
Als Maus nutze ich eine Starcraft-Maus, weil ich „selber so viel Starcraft spiele“. Ach Quatsch, die lag rum, also habe ich sie genommen und benutzt.

Maus und Notfallnotizen

Maus und Notfallnotizen

4. Das Whiteboard

Herr Mupfens Bruder ist whiteboard-Fanatiker und würde über unser kleines Whiteboard nur müde lächeln.
Hier schreiben wir immer ganz schnell etwas auf, dass es zu erledigen gilt um es dann bald wieder wegwischen zu können. Ein befriedigendes Hochgefühl wenn es dann leerer wird.
Der Vampir ist eine Zusammenarbeit von Herrn Mupf und mir.
Rechts sind die Blogsachen und links die Familiensachen.
Ratet mal wie lange da schon steht: Urlaub buchen!

Die weisse Tafel

Die weisse Tafel

Herr Mupfens Arbeitsplatz:

Schreibtisch

Herr Mupf: Hier ist mein kleines Reich zu sehen. Mein Schreibtisch befindet sich in meinem recht kleinen Arbeitszimmer. Hier verbringe ich die meiste Zeit des Tages, da ich von zu Hause aus arbeite.
Als Hauptmonitor verwende ich unseren „alten“ Fernseher, der vor 2 Jahren durch ein neueres Modell ersetzt wurde. Und da wir in unserer neuen Wohnung nun keinen Fernsehanschluss haben, wollte ich das gute Stück nicht irgendwo verstauben lassen und habe es deshalb an meinen PC angeschlossen.
Auf der rechten Seite steht die bunte Tetris Lampe, die ich an Weihnachten von meiner besseren Hälfte geschenkt bekommen habe. Man kann die einzelnen Teile beliebig arrangieren.
Hinter mir befindet sich ein schmales Regal. Auf einem der Bretter schläft unsere kleine Katze den halben Tag und leistet mir Gesellschaft, während ich am Arbeiten bin.

*liebevolles abluchsen